[Retro time] – Kindheitstraum(a) Tamagotchi

Hallo ihr Lieben!

Da ich nächstes Jahr nochmal anfangen werde die Schulbank zu drücken  (im übertragenen Sinne, da Fernstudium!), habe ich auf der Suche nach alten Unterlagen und Büchern ein wenig rum- und umgeräumt und bin auf einen alten Klassiker aus den 90ern gefunden… jedes Kind damals wollte es haben.. nur wenige bekamen es, da der Hype zu leergefegten Regalen in den Spielzeugabteilungen führte – Tage-, ja Wochenlang! Die Rede ist von den bunten, piependen Plastikeiern namens Tamagotchi!

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Wer die Teilchen nicht kennt: Tamagotchi kommt von jp. „Tamago“ für Ei und „wotchi“ für Uhr. Es ist ein transportables, elektronisches Haustier.  Die Urform und gleichzeitig Original kommt als Küken daher und wurde von der Firma Bandai vertrieben . Es gab irgendwann eine Unmenge anderer Tiere und Arten von Fremdfirmen, die natürlich auf den Erfolgszug aufspringen wollten.

Beim Tamagotchi hatte man nur eine geringe Auswahl an Aktionen, die man ausführen konnte und musste. Das machte es relativ simpel. Diese Aktionen wurden durch kleine Symbole dargestellt:

Besteck: Auswahl zw. „Meal“ u. „Snack“
Glühlampe: Licht ein/aus (wenn es schläft..)
Baseball: Mit ihm spielen
Ente: Das große Geschäft beseitigen
Waage: Abfrage von Gewicht + Alter
Meckernder Smiley: disziplinieren
Ruf-Symbol: damit „schreit“ es nach dir

Mein erstes „Tamagotchi“ oder digital pet war dieses hier:

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Es war allerdings kein Original und hieß „Smart Chick“, da die Tamas von Bandai einfach überall vergriffen waren! Es hat mir aber überhaupt nichts ausgemacht, ich habe es total geliebt und mich extrem gefreut, als mein Papa es mir damals im Fehmarn-Urlaub kaufte!

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Das Prinzip war bei allen Gotchis größtenteils gleich. Je nachdem, wie man das Küken behandelt hat, hat es sich dann auch entwickelt. Hat man  es vernachlässigt, wurde es häufiger krank und starb eher. Auch wenn man es überfütterte mit zuvielen Snacks (Süßes). Zudem musste man darauf achten es auch rechtzeitig zu disziplinieren; wenn es z.b. ohne Grund piepste! Tat man dies nicht, wurde es zu einem Egoisten (den Charakter gab es wirklich!) :-D behandelte man seinen Schützling gut, lebte es lange Zeit, wurde auch kaum krank und nervte einen kaum ab durch sinnloses rumgeplärre… äh rumgepiepse :)

Die Tamagotchis auf den Bildern habe ich mir (außer das hellrosane mit den Küken… wie oben schon erwähnt!) übrigens irgendwann später dann nach und nach alle selbst gekauft und gesammelt… und mit der Zeit überall in Kisten mit Elektronik-Kleinkram verbusselt.

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Anfang des Jahres habe ich nach weit über 10 Jahren den erneuten Selbstversuch gestartet und mit dem transparenten Ei ein Küken aufgezogen (hey, es war Winter… da hat man Zeit!).

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Mein Günther wurde „stolze“ 13 Tamagotchi-Jahre alt. Bei uns sind’s halt nur umgerechnet 13 Tage. Das klingt aber einfach nicht so gut. Nachdem ich ihn leider völlig vergessen hatte weil wir das totale Chaos auf der Arbeit hatten und ich selbst in den Pausen nicht dran gedacht habe, hatte er sein Ufo gesattelt und hat sich verdünnisiert. Das ist noch so eine Eigenschaft der Gotchis: behandelt man sie gut, fliegen sie nur in ihrem Ufo zurück zum Heimatplaneten („aha“, werden sich jetzt die meisten denken..mir ging und geht es immernoch ähnlich). Kümmert man sich nicht um sie, sieht man einen Grabstein auf dem Display und man sollte ein ganz fieses, schlechtes Gewissen haben und sich schämen ; )

Vielleicht werde ich demnächst den Selbstversuch Nr. 2 starten.. und euch dann hier mit einem „Gotchi-Tagebuch“ auf dem laufenden halten!  Wäre interessant, wie lange man es wirklich pflegen kann, bevor es einem zu doll auf den Senkel geht.

Ich hoffe euch hat die kleine Retro-Reise gefallen und verbleibe mit lieben Grüßen

~ Mademoiselle

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